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Burnout-Syndrom – kann Musik die Symptome lindern

Immer mehr Menschen leiden am sogenannten Burnout-Syndrom. Sie fühlen sich wortwörtlich ausgebrannt. Es handelt sich um das Endstadium einer langen geistigen und körperlichen Erschöpfung. Symptome sind körperliche Beschwerden, Ängste sowie leichte Reizbarkeit und Müdigkeit. Erkrankte leiden an Erschöpfung. Ihre Leistungsfähigkeit lässt rapide nach. Am schlimmsten und auffälligsten zeigt sich das Syndrom am Arbeitsplatz der Betroffenen. Durch den Stress, den die Krankheit verursacht haben die Betroffenen eine allgemein negative Einstellung zur Arbeit, sie entwickeln eine plötzliche seelische Härte und mangelnde Emotionalität.

Für das Burnout-Syndrom gibt es keine standardisierte Behandlung, da jeder Mensch andere Verhaltensweisen entwickelt. Helfen können zum Beispiel Entspannungsübungen, Atmungsübungen und Aktivitäten, die Spaß machen. Auch die Selbsterkenntnis kann helfen. Betroffene sollten sich genau überlegen, warum und wo sie sich unter schlimmen Druck setzen. Des Weiteren sollten Erkrankte überprüfen, wo sie sehr unrealtistische Vorstellungen haben, sich also zum Beispiel viel zu hohe Ziele setzen. Außerdem können Betroffene eine Selbsthilfegruppe besuchen oder an Seminaren teilnehmen. Die Hilfe bei Burnout muss differenziert betrachtet werden, da dies von dem Grundzustand des Betroffenen und den Auslösern der Krankheit abhängig ist.

Auch Musik kann bei der Behandlung helfen. Vor allem Entspannungsmusik, also Instrumental, kann sinnvoll sein. Diese kann mit einfachen Übungen verbunden werden. Die beruhigende Wirkung von Musik wird inzwischen auch im Flugverkehr oder im Krankenhaus benutzt. Beim Musikhören sollte auf jeden Fall darauf geachtet werden, dass es sich nicht um Musikstücke mit viel Text handelt, da man dabei zwangsläufig mehr auf den Text achtet. Klassische Musik oder Naturmusik kann sehr gut helfen. Betroffene können in diesen Fragen auch einen Musiktherapeuten zu Rate ziehen.

Bildquelle: Gerd Altmann / pixelio.de

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